Unsere Welt verändert schnell. In der Zeit der Globalisierung verstärken sich die Kontakte zwischen in den Menschen in der Welt. Neue Kommunikationstechnik mit Internet schafft Diskussion zwischen den Menschen und Kulturen weltweit. Das Klima verändert sich, Krisen und Kriege zwingen Menschen ihr Land zu verlassen. Flüchtlinge suchen einen Platz für ihre Familien. Armut und Not zwingen Menschen zur Reise in andere Staaten oder auch Kontinente. Wanderungsbewegungen entstehen. Konflikte entstehen deshalb in den Gesellschaften.
Was bedeutet der Begriff „Heimat“ in der Zeit der Globalisierung?
Identitäten entstehen durch Gruppen und Gemeinschaften.
Identität ist eine persönliche Erfahrung. Ich sage ich bin ich, weil ich diese Traditionen und diese Gewohnheiten habe. Ich bin darum Teil einer Gruppe und wir haben unsere Werte. Eine Gesellschaft muss gemeinsame Werte haben und diese gemeinsamen Werte definieren eine Gruppe. Die französische Republik will Freiheit und Gleichheit und Brüderlichkeit. Die deutschen Demokraten nach 1848 fordern Einigkeit, Recht und Freiheit. Damit aber werden die gleichen Werte für beide Gesellschaften gefordert und darum hat entsteht Zusammenarbeit, wenn der deutsche Staat eine stabile demokratische Staatsform aufgebaut hat. Wir definieren unsere Identität durch unsere Sprache, aber wichtiger sind die Werte der Nation. Alle Demokraten, weltweit, verteidigen die gleichen Werte der Menschenrechte und deshalb bilden die Demokraten eine weltweite Gemeinschaft.
„Heimat“ zeigt wo ich mich zu Hause fühle.
Wir leben in der Stadt, auf dem Dorf, in einer Region, einer Nation, einem Kontinent und in einer kulturellen Gemeinschaft. Wir sprechen eine Sprache, an den Grenzen gibt es eine lange Tradition von Menschen, die mehrere Sprachen sprechen. Migration und die Entwicklung der Gesellschaften verändern die Situation, Menschen kommen in eine Region und bringen ihre Sprachen und Kulturen mit. Oft wird in zwei Generationen vergessen, welche Sprache der Großvater oder die Großmutter gesprochen haben, aber mehr und mehr Menschen erhalten die kulturellen Traditionen und die Mehrsprachigkeit der Bevölkerung entwickelt sich. Die Zusammenarbeit in der Europäischen Union und weltweit fördert die Mehrsprachigkeit, denn dadurch entstehen Vorteile für Ausbildung und Beruf. „Man lernt Fremdsprachen, um die Welt zu entdecken“ sagt das Sprichwort.
Die Gesellschaften sind Teil von Gemeinschaften und sie entwickeln sich in der Zeit und im Raum.
Gesellschaften, Gruppen von Menschen und auch Familien entstehen durch Kontakte und Austausch. Dabei entsteht immer das Problem den Ausgleich zwischen Traditionen und notwendigen Innovationen, Tradition und Modernität zu finden. Wir brauchen Reformen und neue Traditionen entstehen und gleichzeitig wollen wir unsere Identität nicht verlieren. Hier entstehen Konflikte und deshalb sind die Bürgerpflichten von Toleranz und von Zivilcourage zur Verteidigung der Werte der Gesellschaft gefordert. Rassismus ist eine Gefahr für alle Bürger der demokratischen Staaten. Die Demokratie muss jeden Tag erarbeitet werden, die Diktatur entsteht sonst automatisch.
==> Identität entsteht durch Werte und durch diese Werte können neue Gemeinschaften, Freundschaft und Zusammenarbeit entstehen. Diese Werte sind deshalb im Zentrum des Problems. Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Rahmen der Vereinten Nationen und die Arbeit der UNESCO zeigen die Chancen der Zusammenarbeit weltweit. Heimat ist der Ort, an dem wir uns zu Hause fühlen und wo unsere Werte gelten.
8.die Wanderungsbewegungen= les mouvements migratoires
9. die Erfahrung= l'expérience
10. die Gewohnheit= l'habitude
11. die Werte= les valeurs
12. die Einigkeit=l'union, l'entente
13. das Recht= le droit
14. die Freiheit= la liberté
15. wichtig, wichtiger, am wichtigsten =important, importante
16. bilden= constituer
17. mit/bringen, bringt mit, hat mitgebracht= apporter
18. vergessen, vergisst, vergass, hat vergessen=oublier
19. entdecken= découvrir
20. der Ausgleich= l'équilibre
21. notwendig= nécessaire
22. fordern = exiger
23. erarbeiten =élaborer
24. die Menschenrechte= les droits de l'homme
25. die Erklärung= la déclaration
Identités et échanges
„ Quel rôle joue la mondialisation dans le dynamisme de la vie sociale, culturelle et économique dans chaque aire géographique ? Favorise-t-elle la diversité ou la menace-telle ? Entraîne-t-elle une affirmation de la particularité ? Modifie-t-elle la particularité locale ou individuelle au profit d'une « citoyenneté mondiale » ? La mobilité (intellectuelle, physique…) caractérise le monde actuel et implique la multiplication des contacts, des échanges, des partenariats tout en posant les questions de l’acculturation, de l'intégration, de l'adaptation, de l’inclusion, etc. Cette mobilité suppose le franchissement de frontières géographiques et politiques. Les questions liées à l’ouverture et à la fermeture des frontières sont à la source de nombreuses tensions qui sont traitées différemment selon l’histoire et la culture des zones géographiques concernées. Le terme de frontière est appréhendé dans ses différentes acceptions (frontière historique, culturelle, linguistique, etc.). Les élèves réfléchissent en particulier aux frontières qui existent au sein d'une société entre des groupes différents (entre générations, groupes sociaux, quartiers, clans…). La perception de la mondialisation comme le sentiment de frontière, la réalité des échanges et de la mobilité dépendent de la culture et de l’aire géographique étudiées et il conviendra de les aborder dans ce cadre spécifique.